
Auch Bundesbauministerin Verena Hubertz räumt ein, dass die steigenden Baugenehmigungen von einem niedrigen Niveau ausgehen und Deutschland noch deutlich mehr Wohnungsbau braucht. Die Regierung will deshalb mehr Geld für sozialen Wohnungsbau bereitstellen, Bürokratie abbauen und eine Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnraum gründen. Der Immobilienverband Deutschland kritisiert jedoch, dass wichtige Maßnahmen wie der Gebäudetyp E und die Reform der Neubauförderung zu langsam umgesetzt werden.
Für Menschen, die eine Immobilie kaufen möchten, bleibt die Entwicklung deshalb zunächst angespannt: Mehr Genehmigungen bedeuten nicht automatisch schnell mehr verfügbare Wohnungen und Häuser. Auch wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte politische Änderungen beim Neubau und Mietrecht im Blick behalten. Ein erfahrener Immobilienmakler kann einschätzen, wie sich Neubau, Wohnraummangel und neue gesetzliche Vorgaben konkret auf den regionalen Immobilienmarkt auswirken.Quelle: Stern