
Das starke Niedrigwasser auf Rhein und anderen Flüssen belastet die Baubranche. Transportschiffe können weniger Sand, Kies, Bitumen und andere wichtige Baustoffe laden. Dadurch verlängern sich Lieferzeiten und die Transportkosten steigen. Werden Lieferungen auf Straße oder Schiene verlagert, entstehen zusätzliche Kosten. Für Bauherren kann das bedeuten, dass Projekte teurer werden oder sich verzögern – besonders dann, wenn die Trockenheit länger anhält.
Die Entwicklung trifft den Wohnungsbau in einer ohnehin schwierigen Phase mit hohen Materialpreisen und Finanzierungskosten. Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte bei Neubauten deshalb mögliche Verzögerungen und Kostensteigerungen berücksichtigen. Auch Eigentümer, die eine Immobilie verkaufen, können von veränderten Neubaukosten und einem weiterhin knappen Wohnungsangebot betroffen sein. Ein Immobilienmakler kann dabei helfen, Neubau und Bestandsimmobilien realistisch zu vergleichen und die aktuelle Marktsituation vor Ort richtig einzuschätzen.
Quelle: wetter.com