
Der Immobilienmarkt Berlin bleibt angespannt: Seit April 2023 sind die Angebotsmieten für Bestandswohnungen um 12,2 Prozent gestiegen – von durchschnittlich 12,95 auf 14,53 Euro pro Quadratmeter. Gleichzeitig entstehen deutlich weniger neue Wohnungen als politisch geplant. Auch die Kaufpreise zeigen sich robust: Bestandswohnungen verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 2,5 Prozent auf durchschnittlich 4.994 Euro pro Quadratmeter. Während die Kaufpreise in München und Frankfurt gesunken sind, verzeichnet Berlin damit unter den fünf größten deutschen Städten den stärksten Anstieg. Für Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen möchten, bleibt die hohe Nachfrage daher ein wichtiger Faktor.
Auch das Berliner Umland wird zunehmend teurer, weil viele Kauf- und Mietinteressenten aufgrund des knappen Angebots ins Umland ausweichen. In den acht angrenzenden Landkreisen stiegen die Kaufpreise für Bestandswohnungen seit April 2023 im Durchschnitt sogar um 8,2 Prozent. Wer jetzt in Berlin eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, sollte deshalb nicht nur Durchschnittspreise betrachten: Bezirk, Mikrolage, Zustand und Energieeffizienz können den tatsächlichen Immobilienwert erheblich beeinflussen. Ein erfahrener Immobilienmakler Berlin kann den aktuellen Marktwert individuell einschätzen und dabei helfen, die Chancen des weiterhin gefragten Berliner Immobilienmarktes optimal zu nutzen.
Quelle: Immowelt