
Die Heizkosten könnten 2026 für viele Haushalte erneut steigen – allerdings sehr unterschiedlich je nach Heizsystem. Besonders teuer wird es laut aktueller Berechnung bei Heizöl mit einem Plus von 24 Prozent und bei Holzpellets mit 17 Prozent. Fernwärme und Wärmepumpen verteuern sich dagegen nur leicht, während die Kosten für Erdgas im Jahresdurchschnitt sogar etwas sinken könnten. Langfristig könnten vor allem Öl- und Gasheizungen durch CO₂-Kosten und weitere Abgaben deutlich teurer werden.
Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf Heizsystem, Energieverbrauch und möglichen Sanierungsbedarf achten. Für Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen, können eine effiziente Heizung und ein guter energetischer Zustand zunehmend wichtige Argumente bei der Vermarktung sein. Ein erfahrener Immobilienmakler kann solche laufenden Kosten und energetischen Eigenschaften transparent darstellen und damit Interessenten eine bessere Entscheidungsgrundlage geben.
Quelle: Spiegel