
Der Immobilienmarkt Berlin bekommt ein ungewöhnliches Wohnprojekt: Im „Boulevard Berlin“ an der Schloßstraße in Steglitz sollen leerstehende Ladenflächen in 217 möblierte Mini-Apartments umgewandelt werden. Die geplanten Einheiten sind nur 19 bis 24 Quadratmeter groß und richten sich vor allem an Geschäftsreisende, Projektmitarbeiter und Studierende. Ergänzt werden die sogenannten Serviced Apartments durch Terrassen, Gemeinschaftsflächen und weitere Services. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Das Projekt zeigt, wie leerstehende Gewerbeflächen in Berlin zunehmend für neue Nutzungskonzepte interessant werden.
Für Eigentümer und Investoren ist diese Entwicklung besonders spannend: Flexible Wohnformen wie Micro-Living und Serviced Apartments können in gefragten Berliner Lagen neue Möglichkeiten schaffen. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Projekt um gewerbliches Wohnen und nicht um klassische Mietwohnungen – entsprechend gelten teilweise andere Rahmenbedingungen. Wer eine Immobilie in Berlin kaufen oder verkaufen möchte, sollte deshalb neben der Lage auch Nutzungsmöglichkeiten und zukünftige Entwicklungen im jeweiligen Kiez berücksichtigen. Ein erfahrener Immobilienmakler Berlin kann dabei helfen, Potenziale realistisch einzuschätzen und den passenden Weg für die eigene Immobilie zu finden.
Quelle: Tagesspiegel