
Eine Allianz aus Energie- und Immobilienverbänden schlägt vor, die Verantwortung für die Heizungsmodernisierung von den Hausbesitzern auf die Energieanbieter zu verlagern. Anstatt Hauseigentümer zu verpflichten, ihre Heizungen auf erneuerbare Energien umzustellen, sollen die Lieferanten von Energieträgern eine steigende Quote für erneuerbare Brennstoffe einführen. Diese Änderung würde es den Hausbesitzern ermöglichen, ihre Gas- oder Ölheizungen länger zu nutzen, solange sie mit umweltfreundlicheren Energien betrieben werden. Gleichzeitig würde der bürokratische Aufwand verringert und die Planungssicherheit erhöht.
Dieser Vorschlag kommt zu einer Zeit, in der Städte bis 2026 ihre Wärmeplanung abschließen müssen, um festzulegen, wie die Wärmeversorgung der Bürger zukünftig aussieht. Kritiker sehen das Problem, dass der Vorschlag die bestehenden Zeitpläne und Vorgaben durcheinanderbringen könnte. Die Allianz argumentiert jedoch, dass der Plan den Klimaschutz effizienter umsetzen würde und den Hausbesitzern mehr Flexibilität bei der Wahl ihrer Heizsysteme bietet. Ziel ist es, den Übergang zu erneuerbaren Energien im Wärmemarkt zu fördern, ohne die Verbraucher zusätzlich zu belasten.
Quelle: T-Online