
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Deutschland kühlt sich 2026 spürbar ab. Hohe Bauzinsen von zuletzt rund 4,25 Prozent, steigende Baukosten und eine strengere Kreditvergabe machen Finanzierungen schwieriger. Das Gewos-Institut erwartet deshalb rund 4,4 Prozent weniger Immobilienkäufe als im Vorjahr. Besonders Eigenheime und Bauland sind betroffen, während Mehrfamilienhäuser wegen steigender Mieten für Investoren weiterhin interessant bleiben.
Wer derzeit eine Immobilie kaufen möchte, sollte die Finanzierung besonders sorgfältig kalkulieren und den größeren Verhandlungsspielraum am Markt prüfen. Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen, müssen sich dagegen teilweise auf längere Vermarktungszeiten und weniger Kaufinteressenten einstellen. Ein erfahrener Immobilienmakler kann dabei helfen, einen realistischen Angebotspreis festzulegen, die Immobilie gezielt zu positionieren und auch in einem ruhigeren Markt passende Käufer zu erreichen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung