
Die geplante Mietrechtsreform von Stefanie Hubig sorgt für Streit. Die Union kritisiert die Vorschläge als zu starr, vor allem die feste Grenze von sechs Monaten bei Kurzzeitmieten und die Begrenzung von Indexmieten auf 3,5 Prozent pro Jahr. Auch strengere Regeln für möblierte Wohnungen seien „zu schematisch“. Hubig will erreichen, dass Vermieter genau offenlegen, wie hoch der Zuschlag für Möbel ist, und die Preise stärker begrenzen. Gleichzeitig sollen Vermieter nach Modernisierungen bis zu 20.000 Euro einfacher auf die Miete umlegen können. Für Eigentümer, die eine Immobilie verkaufen möchten, und für Interessenten, die kaufen wollen, können diese Änderungen wichtige Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben – hier ist die Beratung durch einen erfahrenen Immobilienmakler besonders wertvoll.
Auch Grüne, Linke und der Deutsche Mieterbund fordern teilweise noch strengere Regeln, etwa ein Verbot von Indexmieten oder sogar einen bundesweiten Mietendeckel. Hintergrund ist die starke Mietsteigerung: In den 14 größten deutschen Städten haben sich die Angebotsmieten seit 2010 im Schnitt verdoppelt. Der Wohnungsmarkt bleibt daher angespannt und politisch umkämpft. Wer jetzt eine Wohnung verkaufen oder kaufen will, sollte die rechtlichen Entwicklungen genau beobachten. Ein kompetenter Immobilienmakler hilft dabei, Chancen richtig einzuschätzen und sichere Entscheidungen beim Kaufen und Verkaufen zu treffen.
Quelle: Die Zeit