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News

Umwelthilfe sieht Klimaziele durch Heizungsgesetz gefährdet

Die Deutsche Umwelthilfe will gegen das neue Gebäudemodernisierungsgesetz vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Sie kritisiert, dass weiterhin neue Öl- und Gasheizungen eingebaut werden dürfen und die frühere Vorgabe von mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien entfällt. Ab 2029 müssen neue fossile Heizungen zwar einen steigenden Anteil klimafreundlicher Brennstoffe nutzen, doch deren...

Bund plant staatliche Wohnungsbaugesellschaft gegen Wohnungsmangel

Die Bundesregierung will mit einer neuen staatlichen Wohnungsbaugesellschaft mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Bundesbauministerin Verena Hubertz will dafür im Herbst ein Konzept vorlegen. Die Gesellschaft soll keine klassische Behörde oder Baufirma werden, sondern große Bauaufträge vergeben und vor allem serielles Bauen mit vorgefertigten Bauteilen voranbringen. Gleichzeitig sollen Vorschriften...

Falsche Angaben im Immobilienexposé können teuer werden

Angaben im Maklerexposé sind beim Hauskauf wichtiger, als viele denken. Zwar werden Aussagen aus einem Exposé nicht automatisch zu einer verbindlichen Beschaffenheitsvereinbarung im Kaufvertrag. Trotzdem darf ein Käufer bestimmte klar überprüfbare Eigenschaften erwarten. Verschweigt ein Verkäufer bekannte Mängel oder macht bewusst falsche Angaben – etwa zu einem trockenen Keller oder zur...

Baustoffe werden knapp: Niedrigwasser belastet Bauprojekte

Das starke Niedrigwasser auf Rhein und anderen Flüssen belastet die Baubranche. Transportschiffe können weniger Sand, Kies, Bitumen und andere wichtige Baustoffe laden. Dadurch verlängern sich Lieferzeiten und die Transportkosten steigen. Werden Lieferungen auf Straße oder Schiene verlagert, entstehen zusätzliche Kosten. Für Bauherren kann das bedeuten, dass Projekte teurer werden oder sich...

Mehr Wohnungen genehmigt, doch der Wohnungsbau bleibt unter Druck

Auch Bundesbauministerin Verena Hubertz räumt ein, dass die steigenden Baugenehmigungen von einem niedrigen Niveau ausgehen und Deutschland noch deutlich mehr Wohnungsbau braucht. Die Regierung will deshalb mehr Geld für sozialen Wohnungsbau bereitstellen, Bürokratie abbauen und eine Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnraum gründen. Der Immobilienverband Deutschland kritisiert jedoch, dass...

Bundesweite Solarpflicht startet ab 2027

Deutschland führt mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz erstmals eine bundesweite Solarpflicht ein. Ab 2027 müssen zunächst neue öffentliche Gebäude sowie größere neue Nichtwohngebäude mit Photovoltaik oder Solarthermie ausgestattet werden. Ab 2028 werden schrittweise auch bestimmte Bestandsgebäude einbezogen. Für private Eigentümer besonders wichtig: Ab 2030 gilt die Solarpflicht...

Preisanstieg bei Wohnimmobilien verliert an Tempo

Der Preisanstieg bei Wohnimmobilien in Deutschland verliert an Tempo. Laut Kiel Institut stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,3 Prozent, bei Einfamilienhäusern waren es 1,8 Prozent. Regional gibt es deutliche Unterschiede: Während Düsseldorf bei Eigentumswohnungen ein Plus verzeichnete, gingen die Preise in Stuttgart zurück....

Verkehrswerte bei Zwangsversteigerungen erreichen Rekordniveau

Der Markt für Zwangsversteigerungen wächst weiter. Im ersten Halbjahr 2026 wurden deutlich mehr Versteigerungstermine angesetzt und die Verkehrswerte der angebotenen Immobilien erreichten ein neues Rekordniveau. Besonders häufig kommen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen unter den Hammer. Experten erwarten, dass im gesamten Jahr mehr als 15.000 Immobilien zwangsversteigert werden...

Meldeportal bringt zahlreiche Verdachtsfälle auf Mietwucher ans Licht

Immer mehr Mieter prüfen, ob ihre Miete zu hoch ist. Nach Angaben der Linken wurden seit Ende 2024 über ein Meldeportal mehr als 10.000 Fälle an Behörden weitergeleitet. In vielen gemeldeten Fällen wurden überhöhte Mieten festgestellt, die teilweise deutlich gesenkt werden müssten. Ob tatsächlich Mietwucher vorliegt, hängt jedoch immer vom Einzelfall und den gesetzlichen Vorgaben ab. Für...

CO₂-Preis soll erst ab 2028 weiter steigen

Die Bundesregierung plant, den nationalen CO₂-Preis auch im Jahr 2027 stabil zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne zu halten. Erst ab 2028 könnte der Preis steigen. Die Wohnungswirtschaft begrüßt die zusätzliche Planungssicherheit, warnt aber davor, dass höhere CO₂-Kosten in den folgenden Jahren Investitionen in energetische Sanierungen erschweren könnten. Gleichzeitig weisen Experten darauf...