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2026

Energieausweis ab 2027: Mehr Angaben und strengere Pflichten

Ab Januar 2027 ändern sich durch das Gebäudemodernisierungsgesetz die Regeln für Energieausweise deutlich. Neue Ausweise werden grundsätzlich digital und maschinenlesbar erstellt und enthalten mehr Informationen zu Energieverbrauch, erneuerbaren Energien und CO₂-Emissionen. Auch in Immobilienanzeigen ändern sich die Pflichtangaben. Bereits ausgestellte und noch gültige Energieausweise können...

Solaranlage im Gartenzaun erzeugt Strom auf bis zu 100 Metern

Photovoltaik muss nicht mehr nur auf dem Dach installiert werden: Eine neue Solaranlage aus Österreich verwandelt Doppelstabmattenzäune in leistungsfähige Stromerzeuger. Das System lässt sich laut Hersteller auf bis zu 100 Meter erweitern und erreicht maximal 18,8 Kilowatt Leistung. Durch bifaziale, senkrecht montierte Solarmodule kann besonders morgens und abends Strom erzeugt werden. Allerdings...

Digitale Bauanträge: Verwaltung setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz

Bauanträge werden in Deutschland zunehmend digital bearbeitet. Mecklenburg-Vorpommern hat die bereits in vielen Bundesländern eingesetzte „Digitale Baugenehmigung“ jetzt um einen KI-Assistenten erweitert. Dieser soll Antragsteller durch das Verfahren führen, Fragen beantworten und gleichzeitig die Mitarbeiter in den Bauämtern unterstützen. Rund 120.000 Anträge wurden bereits über die...

Steigende Energiepreise bleiben größtes Inflationsrisiko

Steigende Preise für Öl und Gas könnten laut einer aktuellen Studie die Inflation in Deutschland und Europa weiter antreiben. Werden fossile Energieträger deutlich teurer, steigen nicht nur Heiz- und Stromkosten, sondern indirekt auch viele andere Verbraucherpreise. Die Forscher sehen deshalb im Ausbau von Wind- und Solarenergie eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen...

Wohnungsmarkt unter Druck: Weniger Käufer und längere Vermarktungszeiten

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien in Deutschland kühlt sich 2026 spürbar ab. Hohe Bauzinsen von zuletzt rund 4,25 Prozent, steigende Baukosten und eine strengere Kreditvergabe machen Finanzierungen schwieriger. Das Gewos-Institut erwartet deshalb rund 4,4 Prozent weniger Immobilienkäufe als im Vorjahr. Besonders Eigenheime und Bauland sind betroffen, während Mehrfamilienhäuser wegen steigender...

WG-Mieten steigen deutlich: München bleibt teuerster Hochschulstandort Deutschlands

Für Studierende wird Wohnen in München immer teurer. Eine aktuelle Analyse zeigt: Bei der Hälfte der angebotenen WG-Zimmer liegt die monatliche Miete inzwischen bei mehr als 850 Euro. Damit ist München der teuerste untersuchte Hochschulstandort Deutschlands und liegt deutlich vor Berlin und Hamburg mit jeweils 650 Euro. Während die WG-Mieten deutschlandweit zuletzt nahezu stabil blieben, steigen...

Neue Prognose zeigt steigende Heizkosten für 2026

Die Heizkosten könnten 2026 für viele Haushalte erneut steigen – allerdings sehr unterschiedlich je nach Heizsystem. Besonders teuer wird es laut aktueller Berechnung bei Heizöl mit einem Plus von 24 Prozent und bei Holzpellets mit 17 Prozent. Fernwärme und Wärmepumpen verteuern sich dagegen nur leicht, während die Kosten für Erdgas im Jahresdurchschnitt sogar etwas sinken könnten....

Berlin-Wahl sorgt für Unsicherheit am Immobilienmarkt

Die Berlin-Wahl 2026 sorgt auch auf dem Immobilienmarkt für Bewegung. Die Linke wurde mit 25,7 Prozent stärkste Kraft und hat angekündigt, eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen vorantreiben zu wollen. An der Börse reagierten Immobilienaktien wie Vonovia und Deutsche Wohnen mit Kursverlusten. Ob und in welcher Form eine Vergesellschaftung tatsächlich umgesetzt wird, ist derzeit...

Union drängt auf schnelles Enteignungsverbot

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin rückt die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen erneut in den Mittelpunkt. Spitzenkandidatin Elif Eralp will an diesem Vorhaben in möglichen Koalitionsverhandlungen festhalten. Gleichzeitig drängen Politiker aus CDU und CSU auf ein Bundesgesetz, das eine solche Vergesellschaftung privater Mietwohnungsbestände auf Landesebene verhindern soll. Die...

Immobilienkäufer müssen mit höheren Finanzierungskosten rechnen

Die Bauzinsen haben sich derzeit bei rund vier Prozent eingependelt und machen die Finanzierung für viele Immobilienkäufer anspruchsvoller. Für zehnjährige Darlehen wurden zuletzt im Durchschnitt sogar mehr als vier Prozent verlangt. Viele Experten rechnen bis Ende 2026 mit stabilen oder leicht steigenden Zinsen. Besonders die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und die hohe...